Tarifvertrag ngg hotel und gaststätten

Nach den jüngsten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Thema “Hotel und Gaststätten und sonstige Dienstleistungen” waren 2010 rund 34 Prozent der Betriebe mit fünf und mehr Beschäftigten in Westdeutschland und 12 Prozent in Ostdeutschland von branchenübergreifenden Tarifverhandlungen betroffen (2009: 34 % bzw. 13 %). Weitere 1 % der Betriebe in Westdeutschland und 2 % der Betriebe in Ostdeutschland waren durch Tarifverträge auf betrieblicher Ebene abgedeckt (2009: 1 % und 1 %). Der BdS verweist insbesondere auf seine Charta der Systemgastronomie. Die Charta wird von den großen BdS-Unternehmen unterzeichnet und beinhaltet ein Bekenntnis zu Tarifverhandlungen sowie zu Lehrlingsausbildungund und Weiterbildung. Die Beziehungen zwischen den Tarifparteien in der Branche beschränken sich weitgehend auf die klassischen Fragen der Bezahlung und Arbeitszeit. Die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – ist begrenzt. Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände einigten sich die Verhandlungsparteien auf vorübergehende Änderungen der jetzt geltenden Bestimmungen des Tarifvertrags. Die Änderungen gelten für eine Verkürzung der Kündigungsfrist, die Meldung von Krankheitsurlaub, das Recht auf Betreuung eines kranken Kindes unter 10 Jahren und die Abweichung von den Fristen des Gesetzes über die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den vorübergehenden Änderungen der Tarifverträge für Hotel-, Gaststätten- und Freizeitangebote. Angesichts der Gesundheitskrise, die durch die Epidemieausbreitung von Covid 19 und die anschließenden Einschließungsmaßnahmen verursacht wurde, sind die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen schwerwiegend.

Sozialpartner und Gewerkschaften in den OECD-Ländern geben Antworten, Vereinbarungen und Aufrufe zum Handeln ab. Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme dieser Initiativen aus 25 Ländern. Sie wird regelmäßig aktualisiert und auf andere OECD- und Nicht-OECD-Länder ausgeweitet, um in diesen kritischen Zeiten den Austausch bewährter Verfahren zu ermöglichen. Auch auf Branchenebene werden Aktionen vorgestellt – auch über internationale Gewerkschaftsressourcenseiten. Die amtliche Streikstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet über keine Arbeitskampfmaßnahmen in Hotels und Restaurants in den letzten vier Jahren (2007-2010). Es gibt seltene Fälle von Arbeitskampfmaßnahmen in diesem Sektor, und es gibt Jahre, in denen es überhaupt keine Arbeitskampfmaßnahmen gibt. Die NGG war nur gelegentlich in eine Reihe von regionalen oder ein-arbeitgeberübergreifenden Streitigkeiten im Hotelsektor verwickelt. Streikaktionen beschränkten sich im Allgemeinen auf Einpaarstunden oder Schichtunterbrechungen. Der Hauptgrund für diese Unterbrechungen waren Sackgassen bei den Lohnverhandlungen. (iii) Arbeitgeberverbände, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist der Dachverband von 17 DEHOGA-Organisationen auf Länderebene und von drei besonderen Arbeitgeberverbänden aus der Hotellerie, Autobahnrestaurants und internationalen Caterern.

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